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Schafschur im Freilandmuseum Oberpfalz

Schafschur im Freilandmuseum Oberpfalz

Neben Pferden, Rindern, Schweinen und Hühnern gehörten auch Schafe zu den Hoftieren. Seit Jahrhunderten gehören Schafe zu den bedeutendsten Nutztieren in der Oberpfalz. Als Schlachttiere sind sie Fleisch- und Felllieferant. Jedes Jahr zur Schafschur versorgen sie die Menschen mit neuer Wolle. Hier im Freilandmuseum haben wir übrigens zwei alte, seltene Rassen: Waldschaf und Coburger Fuchs. Letztere heißen so, weil die Lämmer eine rötlich-goldene Färbung haben, genau wie ein Fuchs.

Die Schafschur erfordert viel Geschick und Erfahrung. Per Hand mit Schere dauert es rund 30 Minuten bis das Schaf von der Wolle befreit ist. Schneller geht es da schon mit einem elektrischen Schergerät.

Hier im Freilandmuseum können die Besucher einmal im Jahr live dabei sein bei der Schafschur. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums zeigen neben dem Scheren auch die Weiterverarbeitung der wertvollen Wolle: das Waschen, Kadieren und Spinnen.