Die Freilichtmuseen in Bayern veranstalten in diesem Jahr wieder einen gemeinsamen Aktionstag. Am 12. April gestalten die acht vernetzten Museen einen Tag unter dem Motto "Was nachher hält" - die Nachhaltigkeit steht also im Fokus.
Im Freilandmuseum Oberpfalz wird bei Kinderprogrammen gezeigt, wie man aus alten Materialien oder mit einfachen Mitteln kreative Kunstwerke oder Schmuckstücke fertigen kann, beispielsweise bei einem Recyclingprojekt, bei dem Kinder aus Papier eine Perlenkette gestalten können. Bei einer Stempelaktion werden sie außerdem zu Künstlern.
Wie Kinder mit wenig Spielsachen und Angeboten sich früher ausgetobt haben, das lässt sich an diesem Tag auch im Museum austesten. Denn es liegen alte Kinderspiele zum Ausprobieren bereit - und das ein oder andere ist gar nicht so einfach.
Erwachsene können außerdem erfahren, wie das Freilandmuseum bedeutende Dinge aus der Oberpfälzer Alltagskultur für die Nachwelt erhält. Es gibt eine kostenlose Führung durch das Schaudepot des Museums. Dafür ist allerdings eine Anmeldung erforderlich.
Das Netzwerk „Freilichtmuseen in Bayern“ besteht aus dem Freilandmuseum Oberpfalz, den niederbayerischen Freilichtmuseen Massing und Finsterau, den fränkischen Freilandmuseen Fladungen und Bad Windsheim, dem Schwäbischen Freilichtmuseum Illerbeuren und den beiden Museen des Bezirks Oberbayern: das Freilichtmuseum Glentleiten und das Bauernhausmuseum Amerang.